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Der Krieg in der Ukraine. Die aktuelle Situation in Polen

Die russische Invasion in der Ukraine dauert über 80 Tage an, wodurch seit Beginn des Konflikts mehr als 6 Millionen Bürger die Ukraine verlassen haben und mehr als die Hälfte von ihnen die polnisch-ukrainische Grenze überschritten haben. Aber unter denen, die versuchen, hierher zu finden, gibt es jeden Tag auch solche, die sich trotz des Krieges zu Hunderten für die Rückkehr in die Heimat entscheiden. Flüchtlingsspezialisten prognostizieren, dass es bald rund 7 Millionen ukrainische Bürger in der Europäischen Union geben wird, hauptsächlich Frauen und Kinder.

Der Krieg führte dazu, dass die Bevölkerungszahl in Polen zum ersten Mal in der Geschichte 40 Millionen Einwohner beträgt. Berichten zufolge wählen Flüchtlinge am häufigsten Großstädte, einschließlich der Hauptstadt. Fast 15% aller Einwohner Warschaus sind Bürger der Ukraine.

Reichen das Sondergesetz und die Hilfe der Regierung aus? 

Obwohl das Sondergesetz positiv aufgenommen wurde und die wichtigste Hilfe für die ukrainischen Bürger darstellt und in der Anfangsphase die Quelle ihres Lebensunterhalts darstellt, glauben Experten, dass es immer noch nicht ausreicht. Sie befürchten soziale Spannungen im Zusammenhang mit der Wohnungssituation, der Situation auf dem Arbeitsmarkt oder der Verschlechterung des Dienstleistungsangebots. Sie glauben, dass die Regierung Maßnahmen ergreifen sollte, um diese Spannungen zu bekämpfen und zu verhindern.

Gespräche dauern an

Während der Flüchtlingsgespräche des Ausschusses für Beschäftigung und Soziales Delegation mit Senatoren Senatsmarschall Prof. Dr. Tomasz Grodzki sprach positiv über Polen, die nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine nach dem 24. Februar dieses Jahres. Sie boten über 2 Millionen ukrainischen Bürgern Unterstützung und Unterkunft durch polnische Familien. Er spekulierte, dass diese Haltung nach Jahren der Missverständnisse der Weg sein könnte, um eine neue Union von Polen und der Ukraine zu schaffen. Wir müssen auf alles vorbereitet sein und uns solidarisch zeigen. Außerdem betonte er, dass „ukrainische Bürger es vorziehen, näher an ihrem Heimatland zu bleiben. Sie beabsichtigen, in die Ukraine zurückzukehren, und dies muss respektiert werden, nicht mit Gewalt glücklich gemacht werden.

Der Marschall sagte offen, dass die Länder, die Flüchtlinge aus der Ukraine aufnehmen, ohne die Mittel der Europäischen Union nicht auskommen würden. Der Marschall betonte auch, dass wir Probleme auf dem Arbeitsmarkt haben, weil viele Flüchtlinge aus dem Osten, die bereits in Polen gearbeitet hatten, beschlossen, ins Land zurückzukehren, um zu kämpfen. Der Marschall ging auch auf die schwierige Bildungssituation und den Umgang mit konfliktbedingt psychisch leidenden Kindern ein. Er fügte hinzu, dass die Regierung kontinuierlich Maßnahmen ergreifen müsse, um zukünftige Flüchtlingswellen zu berücksichtigen.

Wie kann man noch unterstützen?

Auch wenn in den Medien von individueller Förderung die Rede ist, wird sie dennoch benötigt. Es werden weiterhin Spendenaktionen durchgeführt und Internetplattformen zur Unterstützung in Betrieb genommen, die unseren östlichen Nachbarn das Leben erleichtern. Jede noch so kleine Hilfe zählt und oft können wir ohne Anstrengung etwas geben, was gerade gebraucht wird. Zu diesem Zeitpunkt, weniger als drei Monate nach Kriegsausbruch, sind psychologische Hilfen, Prozesskostenhilfe, Sprachkurse oder Hilfen bei der Jobsuche am begehrtesten, daher lohnt es sich, Regierungsseiten, Hilfsplattformen und ggf. verifizierte Gruppen zu verfolgen etwas zu bieten. Die Regierung ist dafür verantwortlich, allen ukrainischen Bürgern zu helfen und Krisen vorzubeugen, und wir können dem Einzelnen mit unserer kleinen Geste helfen.

Johanna Karp
press@pomocniludzie.pl