Worauf müssen wir in Kriegszeiten achten?

Worauf müssen wir in Kriegszeiten achten?

 Seit Donnerstag, dem 24. Februar, geht der Krieg ununterbrochen weiter. Die Ukraine leistet tapferen Widerstand. Aufgrund der ständigen Bedrohung versuchen täglich viele ukrainische Bürger, nach Polen zu gelangen. Aus diesem Grund gibt es zahlreiche Organisationen, die kostenlose Hilfe anbieten, Wohltätigkeitsaktionen ins Leben rufen oder Freiwillige zusammenbringen. Jeder will helfen und jeder hilft so gut er kann. Es wird jedoch immer Menschen geben, die ein Interesse daran sehen, jemand anderem Schaden zuzufügen. Pass auf sie auf!

In den Medien können wir immer häufiger Warnungen vor Betrug lesen oder sehen. Leider waren und werden sie es immer sein. Auch in so einer Situation. Deshalb halten wir uns auch an und ermutigen Sie, jede Hilfe zu überprüfen oder zu verifizieren. Die Ukraine braucht es auch!

Vorsichtsmaßnahmen für Ukrainer, die aus der Ukraine kommen:

  • Melden Sie sich an der Grenze an - Der Besitz von Dokumenten wird es den polnischen Behörden ermöglichen, diesen Bürgern zu helfen. 
  • Teilen Sie den Standort auf Ihrem Telefon - Wenn Ihr Telefon die Option hat, den Standort zu aktivieren, müssen sie es einschalten. Im Falle eines unangenehmen Ereignisses helfen Ihnen die polnischen Dienste schneller.
  • Fragen Sie immer, ob die Person, die Ihnen helfen möchte, dies kostenlos tut - Es gibt Situationen, in denen jemand helfen möchte, und am Ende stellt sich heraus, dass er dafür Geld will. Solche Situationen sind nach polnischem Recht ein Verbrechen. Dr hab. Mikołaj Małecki von der Jagiellonen-Universität, der sich mit Strafrecht befasst, erklärt:
Ukraine - Wie man Fake News vermeidet
Wie kann man Fake News vermeiden?
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„Je nach Situation sollte der Täter strafrechtlich verfolgt werden wegen:

- Betrug nach Art. 286 § 1 StGB (Irrtum über die Zustellung humanitärer Hilfe - außerordentlich perfide),

- Zwang zum Handeln nach Art. § 191 § 1 StGB (Mahnforderung unter Androhung, z. B. im Straßenverkehr),

- und sogar Menschenhandel nach Art. § 189a § 1 StGB (Beförderung einer Person in einer Zwangslage, zum böswilligen Zweck der Gelderpressung).“

  • J.Wenn möglich, ziehen Sie mit der anderen Gruppe um - Alleinreisende Personen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, potenzielle Betrüger auf sich aufmerksam zu machen, erheblich.
  • Bleiben Sie wachsam - eine wichtige Regel. Vertraue niemandem, beobachte, wie sich die Person, die dir helfen will, benimmt. Jedes störende Verhalten (Nervosität, Gereiztheit) kann auf schlechte Absichten hindeuten. Wenn Sie bemerken, dass ein Freiwilliger ängstlich, verärgert oder stark schwitzt, kann er sicherlich schlechte Absichten haben.

Worauf sollten Polen achten?

Natürlich beschränken sich Betrüger nicht nur darauf, die Situation an der Grenze auszunutzen. Sie arbeiten auch auf Facebook, Twitter und erstellen gefälschte Spendenaktionen. Wenn Sie spenden möchten, prüfen Sie zunächst die Rechtmäßigkeit der jeweiligen Spendenaktion. Überprüfen Sie auch, ob Sie die richtige Seite eingeben. Oft erstellen Betrüger Domains, bei denen sich nur ein Zeichen unterscheidet, und Sie überweisen versehentlich Geld an eine gefälschte Stiftung. Es lohnt sich auch, große Aktien zu wählen, da sie über mehr Erfahrung und Kontakte verfügen und dank dessen kein Geld zum Fenster hinausgeworfen wird.

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Jede ungewöhnliche Situation sollte eine rote Lampe einschalten. Leider lassen wir uns heute meist von Emotionen leiten und sind im Zeitgeschehen von bestimmten Dingen übersehen. Wir sollten dann innehalten, überlegen und prüfen, ob jemand wirklich helfen oder uns nur täuschen will. Dann werden wir sicherlich unangenehme Situationen vermeiden, und die Ukraine wird die Hilfe erhalten, die sie braucht.